{"id":240,"date":"2014-10-24T13:54:40","date_gmt":"2014-10-24T10:54:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bindannmalveg.de\/blog\/?page_id=240"},"modified":"2014-11-05T11:53:35","modified_gmt":"2014-11-05T08:53:35","slug":"warum-vegan","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bindannmalveg.de\/blog\/ueber-mich\/warum-vegan\/","title":{"rendered":"Warum vegan?"},"content":{"rendered":"<p>Kurz nachdem meine Schwester Vegetarierin wurde, habe ich auch aufgeh\u00f6rt Fleisch zu essen. Ich konnte den Gedanken das Tiere nur f\u00fcr meinen \u201eGenuss\u201c sterben und unter grausamen Bedingungen gehalten werden, nicht mehr ertragen. Zu diesem Zeitpunkt war ich in der Grundschule.<\/p>\n<p>Etwa zehn Jahre lang habe ich mich dann vegetarisch ern\u00e4hrt ohne gro\u00df dar\u00fcber nachzudenken. Dann zog in meine WG eine Veganerin ein. Vegan fand ich zu diesem Zeitpunkt irgendwie gut, aber konnte es mir (wie so viele Leute) selbst nicht vorstellen. Und eigentlich wusste ich zu diesem Zeitpunkt auch gar nicht so richtig wieso man vegan lebt, es klingt ja auf den ersten Blick schon etwas radikal. Und schlie\u00dflich geben K\u00fche doch auch von alleine Milch, das tut ihnen ja nicht weh oder? Damit H\u00fchner gut gehalten werden, kann ich ja einfach Bio-Eier kaufen! Im Nachhinein war ich hier wohl etwas naiv.<\/p>\n<p>Ich habe schon damals gerne gekocht und gebacken und wollte, dass alle meine Mitbewohner mitessen k\u00f6nnen. Daher habe ich mich ein bisschen damit besch\u00e4ftigt, was man als Veganer essen kann und was nicht. Und wurde unter anderem dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt, dass Margarine oft nicht einmal vegetarisch ist, was mich doch ein wenig schockte.<\/p>\n<p>Zeitgleich wurde eine Bekannte Veganerin und schrieb immer \u00f6fter etwas in Facebook-Gruppen, die sich mit der veganen Lebensweise besch\u00e4ftigten. Also begann ich ein wenig in diesen Gruppen mitzulesen.<\/p>\n<p>Auch wenn meine Mitbewohnerin nun schon wieder umgezogen war, habe ich mich weiter mit dem Thema besch\u00e4ftigt. Und musste dann beispielsweise erfahren, dass in Deutschland j\u00e4hrlich 50 Millionen m\u00e4nnliche K\u00fcken lebendig geschreddert oder vergast werden, weil sie f\u00fcr die Eierproduktion \u00fcberfl\u00fcssig sind und K\u00fche jedes Jahr k\u00fcnstlich geschw\u00e4ngert werden, um f\u00fcr ihr Kalb Milch zu produzieren. Dieses wird der Mutter jedoch weggerissen und endet entweder ebenfalls als Milchkuh oder wird geschlachtet. Und das passiert der Mutter jedes Jahr bis sie selbst geschlachtet wird.<\/p>\n<p>Da dies nicht mehr mit meinem eigentlichen Ziel (Tiere sollen nicht wegen mir get\u00f6tet werden) zusammenpasste, wollte ich den Konsum von tierischen Produkten reduzieren. Daraufhin merkte ich jedoch sehr bald, dass es gar nicht schwer ist und man tierische Produkte ganz einfach ersetzen kann. Kuhmilch gegen Soja-, Reis-, Hafer-, Mandel-, \u2026 -milch, Sojajoghurt, vegane Margarine, Sojasahne oder Hafersahne, Reismilchschokolade\u2026 heutzutage wirklich alles nicht mehr so schwer. Daneben erfuhr ich au\u00dferdem wie ungesund Milchprodukte sind \u2013 ein positiver Nebeneffekt meiner neuen Ern\u00e4hrungsweise.<\/p>\n<p>Daher wurde aus dem \u201eIch reduziere tierische Produkte mal\u201c ein \u201eIch lebe vegan\u201c. Und das nun seit dem Sommer 2013. Eine super Entscheidung!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz nachdem meine Schwester Vegetarierin wurde, habe ich auch aufgeh\u00f6rt Fleisch zu essen. Ich konnte den Gedanken das Tiere nur f\u00fcr meinen \u201eGenuss\u201c sterben und unter grausamen Bedingungen gehalten werden, nicht mehr ertragen. Zu diesem Zeitpunkt war ich in der Grundschule. 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