Was vegane Zutaten angeht, ist Lettland zum Teil etwas seltsam. Zum Beispiel ist nicht gerade einfach vegane Sahne zu finden… dafür finde ich aber relativ einfach Seidentofu im normalen Supermarkt, was es in Deutschland meines Wissens nach in erster Linie im Biomarkt/Reformhaus gibt. Und dann auch noch vergleichsweise günstig! In Deutschland habe ich Seidentofu noch nie benutzt, aber Lettland lädt mich ja gerade dazu ein. Und ich muss sagen, dass ich von meinem ersten Seidentofu-Rezept ziemlich begeistert bin! Das wird es auf jeden Fall öfter geben… meine Figur wird sich freuen ;) Allerdings ist es ein echter Schokoladentraum, der sogar meine französische Mitbewohnerin überzeugt hat!

Meine letzte Torte, die ich gebacken habe, bevor es ins Auslandssemester ging. Und sie war so lecker, dass ich gleich wieder Lust darauf bekomme. Leider ist es hier in Lettland nicht ganz so einfach vegane Sahne zu bekommen, geschweige denn aufschlagbare vegane Sahne. Aber da die meisten meiner lieben Blogleser ja in Deutschland oder Österreich sitzen, hoffe ich, dass viele von euch die Torte nachbacken :)

Die Apfelernte ist in vollem Gange und dazu vor kurzem habe ich ein tolles Youtube-Video zu super aussehenden „Muffins“ gefunden. Es handelt sich um „Apfelrosen“ und da mich das Äußere der Apfelrosen im Video auf jeden Fall überzeugt hatte, wollte ich gerne auch die inneren Werte der Apfelrosen kennenlernen ;) Das Rezept ist also in erster Linie von Katis Welt, ich habe es nur veganisiert, was bei den wenigen Zutaten nicht sonderlich schwer ist.

Heute wird es südamerikanisch! Wer von euch schon mal in Argentinien, Chile, Brasilien & Co. war, wird diesen Brotaufstrich wahrscheinlich kennen. Und zwar geht es um Dulce de leche, was übersetzt so viel heißt wie „Süßes der Milch“. Dieser besteht normalerweise aus Kuhmilch, laut manchen Internetrezepten aus auch aus Buttermilch und Butter. Das veganisieren wir heute dann mal :)

Heutiges unnützes Wissen hierzu: Im Jahre 2003 versuchte Argentinien Dulce de leche als Weltkulturerbe bei der UNESCO anzumelden. Da Uruguay gegen dieses Verfahren protestierte, hat die UNESCO bis jetzt nichts unternommen.

Zwar bin ich gerade erst aus Italien wiedergekommen, aber trotzdem möchte ich heute erstmal ein französisches Rezept mit euch teilen. Das Rezept geht superschnell und war daher genau das Richtige heute: Ich war nach meinem Urlaub froh wieder eine eigene Küche zu haben und wollte was schnelles, süßes zubereiten: Also gab es Crêpes!

Crêpes stammen übrigens aus der Bretagne und sind eine Weiterentwicklung von der sogenannten „Galette“. Galettes entstanden aus Resten einer Buchweizensuppe, die auf heißem Stein gebacken und herzhaft belegt wurden. Sie werden auch immer noch so traditionell in der Bretagne angeboten. Weltweit verbreitet sind heutzutage allerdings Crêpes, die typischerweise einen sehr dünnen Teig haben und aus Weizenmehl hergestellt werden.

(English version below)

Nachdem ich ja schon in einigen vorherigen Beiträgen erwähnt habe, dass ich bald umziehe, war es nun soweit. Die Zeit geht am Ende doch schneller herum als gedacht. Zum Abschied habe ich für meine WG & unsere Hausgemeinschaft noch eine Torte gebacken, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Eigentlich sollten es erst Oreo-Cupcakes werden. Da Cupcakes bei mir jedoch prinzipiell schief gehen (da brauche ich dringend noch etwas Übung ;)), habe ich mich doch noch ein wenig umentschieden und es ist eine Oreo-Torte geworden! Die ist mir dafür aber gut gelungen :)

In meiner Dachwohnung ist die 30-Grad-Marke schon geknackt. Da muss dringend Abkühlung her! Deswegen gibt es kurz was ganz schnelles, aber trotzdem unglaublich leckeres: Beereneis.

      Was braucht ihr?
  • Tiefkühlbeeren oder Tiefkühlhimbeeren
  • Wasser oder pflanzliche Milch
  • evtl. etwas zum Süßen z. B. Agavendicksaft
  • einen Pürierstab
Jetzt einfach die Tiefkühlbeeren (noch gefroren) in ein hohes Gefäß (z. B. Meßbecher) geben. Dazu gebt ihr ein bisschen Wasser und auch pflanzliche Milch. Gut schmeckt auch Kokosmilch, da ihr dann nachher ein Beeren-Kokos-Eis oder Himbeer-Kokos-Eis habt. Wer möchte kann es nun noch etwas süßen. Jetzt püriert ihr das Beeren-Wasser-Gemisch einfach mit einem Pürierstab. Etwas Geduld haben und wenn es noch nicht so gut klappt, einfach noch ein bisschen Flüssigkeit dazugeben. Und dann natürlich sofort essen :)

Es sind 30 Grad draußen, ich wohne im Dachgeschoss, was sich eh schon schnell aufheizt und was mache ich? Erstmal backen und die Wohnung mit dem Backofen noch mehr aufheizen ;) Normalerweise würde ich bei dem Wetter auch wirklich nichts backen, jedoch naht der Vegan Street Day in Stuttgart. Da dachte ich, ich tue auch mal was Gutes und backe etwas hierfür. Entschieden habe ich mich für Korvapuusti, die ich in Finnland lieben gelernt habe :) Korvapuusti sind so was ähnliches wie Zimtschnecken, jedoch haben sie eine andere Form und wörtlich übersetzt heißt Korvapuusti „Ohrfeigen“.

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