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Wusstet ihr eigentlich, dass es Makronen wohl schon mindestens seit dem 16. Jahrhundert gibt? Und das erste Mal in einem Kochbuch erwähnt wurden sie bereits im Jahr 1604!

Und ja, ich weiß gar nicht wieso, aber auf einmal hatte ich total Lust auf Kokosmakronen. Und ehrlich gesagt habe ich gedacht: Hmm, schlecht, die kann man wohl eher nicht in vegan zubereiten, so viel Ei wie da dran ist. Dann habe ich aber festgestellt, dass es doch so einige vegane Kokosmakronen-Rezepte gibt. Und nach einigem Probieren habe ich meine eigene Version entwickelt, die ich euch heute gerne präsentieren möchte.

Und schon wieder etwas Italienisches :) Diesmal hat mich Monica aus Sizilien, eine Couchsurferin, die vor einer Weile bei mir zu Besuch war, zu diesem Rezept inspiriert. Leider bin ich selbst noch nie in Sizilien gewesen. Ich hatte überlegt diesen Sommer nach Sizilien zu fahren. Am Ende war allerdings nicht allzu viel Zeit, auch weil ich gerne eher langsamer reise statt von Großstadt zu Großstadt zu huschen. Dafür durfte ich Apulien und Kampanien entdecken, zwei andere Regionen in Italien :)

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Ich mag italienische Küche! Aber ich glaube, da bin ich nicht die einzige =D Aber wirklich: Es gibt so viele leckere italienische Rezepte und noch dazu sind viele vegan oder sehr leicht veganisierbar. So auch dieses: Cantuccini! Sicher habt ihr die kleinen Kekse schon mal gesehen und wahrscheinlich auch mal probiert. Als ich diesen Sommer in Italien war, sind sie mir auch in jedem Supermarkt begegnet. Leider immer mit Ei, obwohl das überhaupt nicht nötig ist. Deshalb habe ich mich gefreut, die Cantuccini endlich mit ein paar Monaten Verspätung zu essen… wenn auch nicht mehr in Italien :)

Eigentlich mag ich ja alles breiartige, was man nicht mehr kauen muss, nicht wirklich. Immerhin bin ich noch jung und fähig zu kauen ;) Daher hat es mich echt überrascht, dass ich mich für Porridge begeistern kann! Okay, zugegeben, bei mir werden kernige Haferflocken benutzt und das Ganze wird nicht zu lange gekocht, damit es nicht ganz so matschig wird. Aber dann schmeckt es echt ganz gut und ist ein super Frühstück. Damit wird man nicht so schnell wieder hungrig, es geht schnell, unkompliziert und günstig ist es auch noch!

Bei uns funktioniert das Kochen international: Meine französische Mitbewohnerin und ich (deutsch) kochen etwas italienisches in Lettland ;) Und das Ergebnis war „ein norditalienisches Breigericht aus Reis“ (Zitat Wikipedia). Zugegeben: Das hört sich nicht ganz so lecker an… war es aber :) Und zwar gab es Risotto. Es gibt unzählige Risottovarianten, wir haben uns für ein Zitronenrisotto entschieden.

Was vegane Zutaten angeht, ist Lettland zum Teil etwas seltsam. Zum Beispiel ist nicht gerade einfach vegane Sahne zu finden… dafür finde ich aber relativ einfach Seidentofu im normalen Supermarkt, was es in Deutschland meines Wissens nach in erster Linie im Biomarkt/Reformhaus gibt. Und dann auch noch vergleichsweise günstig! In Deutschland habe ich Seidentofu noch nie benutzt, aber Lettland lädt mich ja gerade dazu ein. Und ich muss sagen, dass ich von meinem ersten Seidentofu-Rezept ziemlich begeistert bin! Das wird es auf jeden Fall öfter geben… meine Figur wird sich freuen ;) Allerdings ist es ein echter Schokoladentraum, der sogar meine französische Mitbewohnerin überzeugt hat!

Heute wird es südamerikanisch! Wer von euch schon mal in Argentinien, Chile, Brasilien & Co. war, wird diesen Brotaufstrich wahrscheinlich kennen. Und zwar geht es um Dulce de leche, was übersetzt so viel heißt wie „Süßes der Milch“. Dieser besteht normalerweise aus Kuhmilch, laut manchen Internetrezepten aus auch aus Buttermilch und Butter. Das veganisieren wir heute dann mal :)

Heutiges unnützes Wissen hierzu: Im Jahre 2003 versuchte Argentinien Dulce de leche als Weltkulturerbe bei der UNESCO anzumelden. Da Uruguay gegen dieses Verfahren protestierte, hat die UNESCO bis jetzt nichts unternommen.

Zwar bin ich gerade erst aus Italien wiedergekommen, aber trotzdem möchte ich heute erstmal ein französisches Rezept mit euch teilen. Das Rezept geht superschnell und war daher genau das Richtige heute: Ich war nach meinem Urlaub froh wieder eine eigene Küche zu haben und wollte was schnelles, süßes zubereiten: Also gab es Crêpes!

Crêpes stammen übrigens aus der Bretagne und sind eine Weiterentwicklung von der sogenannten „Galette“. Galettes entstanden aus Resten einer Buchweizensuppe, die auf heißem Stein gebacken und herzhaft belegt wurden. Sie werden auch immer noch so traditionell in der Bretagne angeboten. Weltweit verbreitet sind heutzutage allerdings Crêpes, die typischerweise einen sehr dünnen Teig haben und aus Weizenmehl hergestellt werden.

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