Wie einige von euch sicher schon mitbekommen haben, habe ich mich für ein Auslandssemester in Lettland entschieden. Lettland?? Wieso Lettland? Und wo ist Lettland genau? Das sind Fragen, die ich öfter gestellt bekommen habe. Für Lettland (was übrigens im Baltikum, nahe Russland liegt) habe ich mich einfach entschieden, weil es mal etwas anderes ist statt der üblichen Ziele wie zum Beispiel Großbritannien oder Spanien.

Aus veganer Sicht habe ich es mir allerdings auf den ersten Blick nicht so einfach gemacht. Die lettische Küche ist bekannt für viiiiiel Fleisch. Und wenn es dann doch mal kein Fleisch ist, dann benutzt man Sahne.

Und schon wieder etwas Italienisches :) Diesmal hat mich Monica aus Sizilien, eine Couchsurferin, die vor einer Weile bei mir zu Besuch war, zu diesem Rezept inspiriert. Leider bin ich selbst noch nie in Sizilien gewesen. Ich hatte überlegt diesen Sommer nach Sizilien zu fahren. Am Ende war allerdings nicht allzu viel Zeit, auch weil ich gerne eher langsamer reise statt von Großstadt zu Großstadt zu huschen. Dafür durfte ich Apulien und Kampanien entdecken, zwei andere Regionen in Italien :)

(English version below)

Ich mag italienische Küche! Aber ich glaube, da bin ich nicht die einzige =D Aber wirklich: Es gibt so viele leckere italienische Rezepte und noch dazu sind viele vegan oder sehr leicht veganisierbar. So auch dieses: Cantuccini! Sicher habt ihr die kleinen Kekse schon mal gesehen und wahrscheinlich auch mal probiert. Als ich diesen Sommer in Italien war, sind sie mir auch in jedem Supermarkt begegnet. Leider immer mit Ei, obwohl das überhaupt nicht nötig ist. Deshalb habe ich mich gefreut, die Cantuccini endlich mit ein paar Monaten Verspätung zu essen… wenn auch nicht mehr in Italien :)

Ich habe diesen Blogbeitrag gerade als argentinisch getaggt. Um ehrlich zu sein, kann ich euch aber nicht sagen, ob es typisch argentinisch ist. Auf Anhieb hat mir Google nichts in die Richtung ausgespuckt. Aber ich habe das Rezept von einer Argentinierin beigebracht bekommen und kann euch definitiv sagen, dass Süßkartoffeln sehr oft in Argentinien gegessen werden :)

Süßkartoffeln – klingt außergewöhnlich?

So, zurück von der Taimetoidumess. Wie bitte? Okay, das Wort Messe kann man vielleicht noch rauslesen. Aber Toimetoi… was?

Wer von euch das Interview mit Therese (die übrigens auch dort anzutreffen war) aufmerksam gelesen hat oder Estnisch kann, wird es verstehen. Aber da ich mal stark davon ausgehe, dass die wenigsten von euch diese Sprache beherrschen, hier die Auflösung:

Eigentlich sieht es ja in Lettland nicht ganz so gut aus mit auswärts vegan essen gehen. In der Hauptstadt Riga ist das allerdings kein allzu großes Problem und mittlerweile habe ich auch meinen Lieblingsort gefunden – das Restaurant „Raw Garden“  Es ist gut zu erreichen und bietet eine Menge Köstlichkeiten :)

Vielleicht habt ihr es euch bei dem Namen des Restaurants schon gedacht: Fast alle Gerichte sind roh sind. Das heißt, sie werden bis höchstens 42 Grad erhitzt. Der Raw Garden bezeichnet sich selbst auch als „leading health food restaurant in Latvia“. Wer sich das langweilig vorstellt und nur an Karottensticks mit Dip denkt, hat weit gefehlt ;)

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Vor kurzem stand Besuch aus Deutschland vor meiner lettischen Tür! Also die perfekte Gelegenheit mal wieder etwas zu backen. Und während ich so über den Zentralmarkt gelaufen bin, habe ich günstige Limetten entdeckt. Wieso also nicht mal etwas Neues ausprobieren? Aus dieser Idee ist dann am Ende ein leckerer Limetten-Cashew-Kuchen geworden, der den Besuch auf jeden Fall überzeugen konnte :)

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Estland? Wo ist das nochmal? Ach ja, irgendwo bei Russland neben Litauen und Lettland oder? –  Wahrscheinlich wissen die meisten von euch nicht viel über das kleine Land mit der komplizierten Sprache. (Estnisch ist nur mit Finnisch verwandt und für uns ist es ein Alptraum die Sprache zu lernen ;)).

Vor einigen Wochen durfte ich jedoch dieses schöne Land besuchen und auch eine junge Veganerin aus Estland kennenlernen. Und nachdem ich bereits vor etwa zwei Monaten Alina nach einem Interview gefragt habe, hat sich auch Therese schnell dazu bereiterklärt. Sie erzählt euch heute etwas über ihr Heimatland, ihre Reisen und wie sie Veganerin wurde.

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