(English version below)

Ich weiß, ich bin eher spät dran für ein Herbstrezept. Aber vielleicht habt ihr ja trotzdem noch etwas Kürbis zuhause? Dann solltet ihr unbedingt dieses Rezept ausprobieren, da es wirklich schnell und easy geht und trotzdem sehr gut schmeckt.

Bisher habe ich noch eher weniger mit Kichererbsenmehl ausprobiert. Da sich allerdings eine Freundin von mir glutenfrei ernährt, bin ich auch auf die Idee gekommen mal etwas mit glutenfreiem Mehl zu experimentieren. Herausgekommen ist (mal wieder :)) etwas Italienisches, zur Abwechslung aber mal ohne Pasta und Reis: Kürbis-Champignon-Frittata.

Traditionell wird Frittata auf der Pfanne und mit Ei gemacht. Bei uns funktioniert das allerdings ganz ohne Ei und ohne Pfanne :)

Und schon wieder etwas Italienisches :) Diesmal hat mich Monica aus Sizilien, eine Couchsurferin, die vor einer Weile bei mir zu Besuch war, zu diesem Rezept inspiriert. Leider bin ich selbst noch nie in Sizilien gewesen. Ich hatte überlegt diesen Sommer nach Sizilien zu fahren. Am Ende war allerdings nicht allzu viel Zeit, auch weil ich gerne eher langsamer reise statt von Großstadt zu Großstadt zu huschen. Dafür durfte ich Apulien und Kampanien entdecken, zwei andere Regionen in Italien :)

Ich habe diesen Blogbeitrag gerade als argentinisch getaggt. Um ehrlich zu sein, kann ich euch aber nicht sagen, ob es typisch argentinisch ist. Auf Anhieb hat mir Google nichts in die Richtung ausgespuckt. Aber ich habe das Rezept von einer Argentinierin beigebracht bekommen und kann euch definitiv sagen, dass Süßkartoffeln sehr oft in Argentinien gegessen werden :)

Süßkartoffeln – klingt außergewöhnlich?

Eigentlich mag ich ja alles breiartige, was man nicht mehr kauen muss, nicht wirklich. Immerhin bin ich noch jung und fähig zu kauen ;) Daher hat es mich echt überrascht, dass ich mich für Porridge begeistern kann! Okay, zugegeben, bei mir werden kernige Haferflocken benutzt und das Ganze wird nicht zu lange gekocht, damit es nicht ganz so matschig wird. Aber dann schmeckt es echt ganz gut und ist ein super Frühstück. Damit wird man nicht so schnell wieder hungrig, es geht schnell, unkompliziert und günstig ist es auch noch!

Bei uns funktioniert das Kochen international: Meine französische Mitbewohnerin und ich (deutsch) kochen etwas italienisches in Lettland ;) Und das Ergebnis war „ein norditalienisches Breigericht aus Reis“ (Zitat Wikipedia). Zugegeben: Das hört sich nicht ganz so lecker an… war es aber :) Und zwar gab es Risotto. Es gibt unzählige Risottovarianten, wir haben uns für ein Zitronenrisotto entschieden.

Nun bin ich schon seit fast fünf Wochen in Lettland, wo ich mein Auslandssemester verbringe. Bevor ich aber nach Riga geflogen bin, gab es nochmal ein typisch deutsches Gemüse: Kohlrabi. Um mal was anderes als das typische gekochte Kohlrabigemüse zu essen, habe ich Kohlrabipommes gemacht – definitiv eines der schnellsten und trotzdem sehr leckeren veganen Gerichte, die ich kenne :)

Ungarische Küche? Ehrlich gesagt habe ich davon bisher gar keine Ahnung und gar keine Vorstellung gehabt. Leider habe ich es bisher auch noch nicht bis nach Ungarn geschafft… aber umso besser, wenn Ungarn dann in Form von zwei netten Couchsurferinnen zu mir kommt :) Mittlerweile bin ich etwas schlauer: Insgesamt kann man sagen, dass die ungarische Küche recht einfach und günstig ist. Meist spielt Paprikagewürz eine große Rolle. Beides trifft auch auf das folgende Rezept zu. Vielen lieben Dank an Noémi und Kinga, die mir dieses Rezept beigebracht haben!

Wikipedia schlägt unglaublich viele Namen für dieses typisch deutsche Gericht vor: Erdäpfelpuffer, Reibekuchen, Reiberdatschi, Reibeplätzchen, Dotsch, Kartoffelpfannkuchen, Kartoffelplätzchen, Baggers, Bambes, Flinsen, Rievkooche, Krumbirnpöngeli, Franzkung, … Besonders die Namen am Ende habe ich noch nie gehört. Für mich sind es einfach Kartoffelpuffer :) Einfacher als die Namensbezeichung ist allerdings das Rezept, da braucht ihr euch keine Sorgen machen!

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