Zwar bin ich gerade erst aus Italien wiedergekommen, aber trotzdem möchte ich heute erstmal ein französisches Rezept mit euch teilen. Das Rezept geht superschnell und war daher genau das Richtige heute: Ich war nach meinem Urlaub froh wieder eine eigene Küche zu haben und wollte was schnelles, süßes zubereiten: Also gab es Crêpes!

Crêpes stammen übrigens aus der Bretagne und sind eine Weiterentwicklung von der sogenannten „Galette“. Galettes entstanden aus Resten einer Buchweizensuppe, die auf heißem Stein gebacken und herzhaft belegt wurden. Sie werden auch immer noch so traditionell in der Bretagne angeboten. Weltweit verbreitet sind heutzutage allerdings Crêpes, die typischerweise einen sehr dünnen Teig haben und aus Weizenmehl hergestellt werden.

Wer gerne fremde Länder und Kulturen kennenlernt, muss nicht immer in die Ferne. In Sindelfingen (bei Stuttgart) gibt es nämlich jedes Jahr im Juni das Internationale Straßenfest.
Das Internationale Straßenfest findet bereits seit 1977 jährlich statt und dient dem interkulturellen Austausch. Mittlerweile ist das Fest überregional bekannt und man rechnet jedes Jahr mit ca. 200.000 Besuchern. Gemeinsam wird drei Tage lang gefeiert, gelacht, getanzt und natürlich auch allerlei gegessen. Dieses Jahr (2014) konnten die Besucher sich an 147 Ständen umschauen.

Da sich meine Schwester mal zu mir verirrt hat, gab es heute mal etwas, was ein wenig aufwendiger ist. Viele Zutaten sind zwar nicht nötig, aber ein wenig Zeit solltet ihr mitbringen. Das lohnt sich jedoch auf jeden Fall und Kohlrabi-Schnitzel haben bis jetzt noch jedem geschmeckt!

(English version below)

Nachdem ich ja schon in einigen vorherigen Beiträgen erwähnt habe, dass ich bald umziehe, war es nun soweit. Die Zeit geht am Ende doch schneller herum als gedacht. Zum Abschied habe ich für meine WG & unsere Hausgemeinschaft noch eine Torte gebacken, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Eigentlich sollten es erst Oreo-Cupcakes werden. Da Cupcakes bei mir jedoch prinzipiell schief gehen (da brauche ich dringend noch etwas Übung ;)), habe ich mich doch noch ein wenig umentschieden und es ist eine Oreo-Torte geworden! Die ist mir dafür aber gut gelungen :)

So, meine Prüfungen sind endlich geschafft und ich habe wieder mehr Zeit für meinen
Blog :) Nachdem ich jetzt schon je ein Rezept aus Finnland und aus Wales mitgebracht habe, sollte es nun ein Rezept aus einem Land sein, indem ich auch viel Zeit verbracht habe. Daher gibt es diesmal ein spanisches Rezept: Migas!

Migas heißt übersetzt „Brotkrümel“ und das trifft es auch schon sehr gut. Wer gerade ein gesundes Rezept sucht, wird bei Migas nicht glücklich. Denn hauptsächlich bestehen die Migas aus Weißbrot, Olivenöl und Knoblauch.

Migas sind außerdem ein klassisches Bauerngericht bei dem alte Lebensmittel (in dem Fall Brot) verarbeitet werden. Während Migas früher ein typisches Frühstück waren, kann man sie heute auch problemlos zum Mittagsessen oder als Tapa finden. Beliebt ist das Gericht vorallem in Mittel- und Südspanien. Ich hatte in Almería die Chance Migas auf der Fería (einem Straßenfest) zu essen und habe mich an dieser Variante orientiert. Es gibt nämlich so einige verschiedene Migas-Sorten, darunter auch welche mit beispielsweise Schokolade oder sehr weit verbreitet sind auch Migas mit zahlreichen Fleischsorten.

Von dem Vegan Passport habe ich bereits vor einiger Zeit erfahren. Und da es mich bald ins Ausland verschlägt, dachte ich, es wäre eine gute Gelegenheit ihn anzuschaffen.

Was darf man sich denn unter einem „Vegan Passport“ vorstellen? Wozu ist er gut?

Ganz einfach: Mithilfe des Vegan Passports könnt ihr in insgesamt 74 Sprachen erklären, dass ihr Veganer seid. Dabei sind nicht nur die Standardsprachen, sondern auch etwas ausgefallenere wie Baskisch oder Tigrinya. (Wer sich jetzt auch – wie ich – gefragt hat, wo man Tigrinya spricht: In dem afrikanischen Staat Eritrea :)) Insgesamt sollte man mithilfe dieses Buches mit 95 % der Weltbevölkerung kommunizieren können.

In meiner Dachwohnung ist die 30-Grad-Marke schon geknackt. Da muss dringend Abkühlung her! Deswegen gibt es kurz was ganz schnelles, aber trotzdem unglaublich leckeres: Beereneis.

      Was braucht ihr?
  • Tiefkühlbeeren oder Tiefkühlhimbeeren
  • Wasser oder pflanzliche Milch
  • evtl. etwas zum Süßen z. B. Agavendicksaft
  • einen Pürierstab
Jetzt einfach die Tiefkühlbeeren (noch gefroren) in ein hohes Gefäß (z. B. Meßbecher) geben. Dazu gebt ihr ein bisschen Wasser und auch pflanzliche Milch. Gut schmeckt auch Kokosmilch, da ihr dann nachher ein Beeren-Kokos-Eis oder Himbeer-Kokos-Eis habt. Wer möchte kann es nun noch etwas süßen. Jetzt püriert ihr das Beeren-Wasser-Gemisch einfach mit einem Pürierstab. Etwas Geduld haben und wenn es noch nicht so gut klappt, einfach noch ein bisschen Flüssigkeit dazugeben. Und dann natürlich sofort essen :)

Okay, die Überschrift klingt, als wäre ich regelmäßig auf dem Vegan Street Day (VSD). Um ehrlich zu sein, war ich gestern das erste Mal beim VSD, da ich davor im Jahr im Urlaub war und davor wiederum noch gar nicht vegan und auch nichts vom VSD gewusst habe. Aber umso mehr habe ich mich gefreut, dieses Jahr hingehen zu können.

Aber langsam, langsam. Für die, die es nicht kennen: Der Vegan Street Day ist das größte vegane Straßenfest Deutschlands und findet jedes Jahr in Stuttgart (gestern) und in Dortmund (dieses Jahr am 9. August) statt. In Stuttgart gab es über 100 Stände, die nicht nur allerlei Leckereien angeboten haben, sondern beispielsweise auch T-Shirts, Bücher und allerlei Informationen zum Thema Tierrecht und Tierschutz. Außerdem erwarten euch Vorträge, Kochshows, Musik und gute Laune!

Es war unglaublich gutes Wetter: strahlender Sonnenschein! Allerdings war es mir sogar schon wieder ein wenig zu warm (34 Grad sind wirklich heiß), ich vertrage generell eher Kälte statt Hitze. Aber dafür habe ich es echt ziemlich lange auf dem VSD ausgehalten! Könnte natürlich auch daran liegen, dass es unglaublich leckeres Eis gab! Ich hab schon soooooooo lange kein Pistazieneis mehr gegessen und ich liebe das total :) Und das Mandeleis war auch nicht schlecht!

Außerdem hieß es viel trinken bei dem Wetter. Und ich habe mal meinen ersten (zumindest zum Teil) grünen Smoothie probiert. Und ich muss sagen, dass schmeckt (ehrlich gesagt wider erwarten) echt ganz gut :)

PAGE TOP