Heute ist Nationalfeiertag (genannt Waitangi Day) in Neuseeland… also genau die passende Gelegenheit, um etwas Neuseeländisches zu backen :) Am Waitangi Day wurde 1840 der Vertrag von Waitangi unterschrieben, der als Grundlage für des Entstehung des heutigen Neuseelands gilt.

Die Kekse, die ich euch heute vorstelle, wurden früher von den Ehefrauen an ihre Männer bei der Army geschickt. Da sie schon traditionell ohne Ei oder andere verderbliche Zutaten gebacken wurden, ließen sie sich länger aufbewahren bzw. verschicken. Durch die Army haben sie auch ihren Namen bekommen, denn Anzac steht für Australian and New Zealand Army Corps. Heute wurde die Rezeptur jedoch ein wenig geändert, die Kekse sind auch bei der breiten Bevölkerung in Neuseeland und Australien beliebt und ihr findet sie dort im Supermarkt.

Innerhalb des letzten halben Jahres gab es wohl echt oft Risotto bei mir. Aber irgendwie habe ich gemerkt, was das für ein tolles Gericht ist =D Unkompliziert und man kann einfach alles in den Topf werfen, was man noch so schönes in der Küche findet :) Falls ihr Risotto übrigens so sehr mögt wie ich: Hier habe ich auch ein Rezept für Zitronenrisotto veröffentlicht :)

Eigentlich sollte es an Heiligabend (vegane) Rouladen als Hauptspeise geben. Allerdings sollte es wohl nicht sein: Die Soja-Bigsteaks, die ich dafür benutzen wollte, waren leider ausverkauft. Da ich aber nicht ganz umdisponieren wollte, habe ich mich für Wirsingrouladen entschieden. Mit Wirsing habe ich bisher eher weniger gekocht, allerdings war ich dann umso begeisterter vom Endergebnis. Die Wirsingrouladen waren ziemlich einfach zuzubereiten, brauchen nicht viele Zutaten und schmecken fantastisch!

Indische Gerichte finde ich faszinierend, habe mich aber bisher leider eher nicht so wirklich daran getraut. Schließlich dachte ich, dass man dafür gefühlte tausend Spezialgewürze braucht. Nun ja, jemand hat mich eines besseren belehrt, es gibt auch einfache Rezepte. Dazu gehört Chana Masala. Die einzige meiner Meinung nach etwas außergewöhnlichere Zutat ist die Garam Masala-Gewürzmischung. Diese findet ihr allerdings in größeren Supermärkten (Real, Rewe, Kaufland) oder im Asialaden.

Wie so oft ging es beim Kochen international zu: Das Mädchen, das mir das Rezept beigebracht hat, kommt nicht aus Indien, sondern aus Polen. Als wir es zum ersten Mal gekocht haben, waren wir gerade auf Reisen und haben für eine Italienerin gekocht. Es hat aber am Ende sowohl den italienischen, als auch den polnischen und deutschen Geschmackssinn getroffen ;)

Ich erinnere mich noch, als ich 2013 in Spanien gereist bin und mir bemitleidenswerte Blicke zugeworfen worden: „Wir machen heute Abend Tortilla, aber du kannst ja leider keine essen.“ Damals glaubte ich das auch und wusste es selbst nicht besser. Heute würde ich antworten: „Natürlich kann ich das, ich würde sie nur ohne Eier zubereiten!“ Denn mit Kichererbsenmehl erreicht ihr tatsächlich einen ziemlich ähnlichen Geschmack und eine ziemlich ähnliche Konsistenz.

So, ich bin gut zurück in Deutschland angekommen und nun ist Weihnachten auch schon wieder vorbei. Ich hoffe, ihr habt ein schönes Weihnachtsfest gehabt :)

Bei meiner Familie zuhause koche ich traditionell abends am 24. Dezember ein Drei-Gänge-Überraschungsmenü. Da ich weiß, dass meine Mutter Tiramisu liebt, habe ich mir überlegt diesmal als Nachspeise ein veganes Tiramisu ohne Kaffee zuzubereiten. Ohne Kaffee, da ich zu den seltsamen Menschen gehöre, die keinen Kaffee mögen ;)

Okay, eigentlich sollte das nächste Rezept endlich mal wieder was Internationales werden. Aber hier in Lettland ist gerade schon Prüfungszeit, das heißt ich muss einiges einreichen und mich auf Prüfungen vorbereiten. Außerdem neige ich wohl dazu alle möglichen Lebensmittel zu horten, denn bis auf frisches Obst und Gemüse habe ich diesen Dezember nicht viel gekauft. Irgendwie muss ich ja die restlichen Lebensmittel in meinem Schrank noch halbwegs aufbrauchen ;) Daher gibt es nun „nur“ ein Rezept, was ich schon länger vorstellen wollte: Lebkuchen-Cupcakes!

(English version below)

Ziiiimtsterne! Es war etwas mühsam die Zutaten hier in Lettland aufzutreiben bzw. in der richtigen Form zu finden (Stichwort gemahlene Mandeln und gemahlene Haselnüsse). But I did it! Also gab es ein wenig deutsches Weihnachtsfeeling in Riga und Litauen. Dort ging nämlich mein Wochenendausflug hin und ich brachte meinen Couchsurfern Zimtsterne mit.

Und um ehrlich zu sein, hat es mich gewundert, dass keiner in Lettland und Litauen Zimtsterne kannte. Und auch in Bäckereien, Supermärkten & Co. findet man sie hier nicht. Und nachdem ich Wikipedia befragte, fand ich heraus wieso:

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